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Carina Hager

Mein Name ist Carina Hager, bin am 11.07.1987 geboren und studierte in Salzburg Genetik an der Naturwissenschaftlichen Universität Paris Lodron. Ich bin mit Hunden aufgewachsen, wobei es mir Hunde schon als Kind ganz besonders angetan haben.

Als ich dann meinen zweiten Hund Massimo bekam, entwickelte er sich nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Er wurde zum Problemhund.
Ihm fehlte die nötige Sozialisierung von der Mutter, die er nie bekam, denn diese verstarb bei seiner Geburt.
Ich besuchte verschiedenste Hundeschulen und Institutionen.
Doch keiner konnte mir bei dem unerwünschten Verhalten meines Hundes so richtig weiterhelfen.
Daher beschloss ich, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und verschlang Tonnen an Fachliteratur.
Nach einem Jahr entschied ich mich für einen professionelle Ausbildung und ich absolvierte den Studienzweig Verhaltens- und Erziehungsberatung für Hunde am Schulungszentrum TVT.
Doch ich konnte nicht genug bekommen, so absolvierte ich weitere Ausbildungen, machte mich selbstständig und eröffnete eine Hundeschule.

Doch das Schicksal machte nicht halt, und so wurde vor einigen Jahren mein Hund Spike gebissen. Seitdem her ist er ab dem 8. Brustwirbel abwärts gelähmt. Eine der besten Tierärzte, konnte Messers Schneide noch einmal wenden und Spike entrann dem Tod nur um ein Haar. Nach der schweren Operation, war es an der Zeit Spike wieder in die Gänge zu bringen und ihn so weit wie möglich wieder auf die Beine zu bringen.

Physiopraktik war angesagt, und das jeden Tag, so oft wie möglich, so viel wie nötig. Mittlerweile kann sich Spike bereits auf seinen Beinen halten, fällt aber immer wieder um. Seine Fortbewegung ist das Hinterherziehen seines Hinterteils.Eine Euthanasie kam für mich nie in Frage, denn Spike konnte nach der erfolgreichen OP wie jeder „normale“ Hund Essen, Trinken, Spielen und Kuscheln.

Ich hatte mehr zu kämpfen, ständig sah ich in Spike einen armen, hilflosen Hund, und fragte mich immer, warum gerade er? Hat er das denn verdient, so leiden zu müssen?
Doch Spike belehrte mich eines Besseren, er zeigt mir, wie trotz seines Handicaps Situationen problemlos bewältigt werden konnten!
Ich hörte auf ihn zu bemitleiden – er tat es ja selbst auch nicht!
Es war sehr hart für mich, die ständigen Bilder von meinem Hund einfach wegzustecken, wenn er sich wieder mal von der Küche ins Wohnzimmer schleift…
Doch ich bin es ihm schuldig ihn nicht zu bemitleiden, er zeigt mir, dass es ok ist. Zeitweise kämpfe ich trotzdem immer mit einigen Tränen, ich weine heimlich, dass mich Spike nicht sieht, denn ich muss stark sein, er macht es mir ja vor!

Vielleicht sind es ja auch nur Freudentränen, denn Spike wurde mir nicht genommen, denn er lebt!
Trotz der vielen Schicksalsschläge führten mich meine Hunde in eine Zukunft, die ich immer haben wollte: nämlich das Arbeiten mit Hund und Mensch.

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