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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemein

Carina Hager ist eine ausgebildete Kleintierphysiotrainerin, Tierenergetikerin, Hundetrainerin, Verhaltensberaterin, Ernährungsberaterin, Gesundheitscoach für Tiere, Masseurin, Blutegelberaterin und Ernährungsberaterin und firmiert bei dieser Tätigkeit unter dem Namen „Tiernaturzentrum Du & Ich“

Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten im Verhältnis zwischen „Du & Ich“ Tiernaturzentrum  Auftragnehmer und dem Tierhalter (bzw. jener über das Tier verfügungsberechtigte Person) als Auftraggeber, es sei denn, zwischen dem Auftragnehmer und Auftraggeber wurde schriftlich Abweichendes vereinbart.

Tätigkeitsbereich

Die Tätigkeit des Auftragnehmers umfasst Anwendungen/Beratungen  im Rahmen der erfolgten Ausbildung, über welche sich der Auftragnehmer informieren kann, welche tierärztliche Behandlungen unterstützen, ergänzen aber nicht ersetzen können. Ohne tierärztliche Diagnose erfolgt daher keine Anwendung  durch den Auftragnehmer, es sei denn zum Zwecke der Vorsorge.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am 7.3.14 einen Erlass herausgegeben in dem klargestellt wird: Ein Heranziehen von Hilfspersonen ist zulässig, sofern sich diese an die Anordnungen des Tierarztes halten. Sie stehen unter dessen ständiger Aufsicht. “Der Begriff „ständige Aufsicht“ ist im Tierärztegesetz nicht näher definiert und daher richtet sich die Kontinuität und räumliche Nahebeziehung der Aufsichtsausübung nach den Regeln der tierärztlichen Kunst und muss den Umständen des Einzelfalles (Gefahrenpotential, Kenntnisstand und Zuverlässigkeit der Hilfsperson etc.) angepasst werden. Ständige Aufsicht bedeutet nicht, dass der Tierarzt/die Tierärztin permanent körperlich anwesend oder räumlich nahe sein muss bzw. in jedem Fall jederzeit in der Lage sein muss, unmittelbar physisch einzugreifen. Die erforderliche Intensität der Aufsicht kann nicht pauschal festgelegt werden, sondern ist differenziert nach Art der Tätigkeit sowie Ausbildung, Erfahrung und Zuverlässigkeit der Hilfsperson zu beurteilen. Wenn Personen im Rahmen von freien Gewerben (Tierenergetik, Tiermassage) Tätigkeiten an Tieren anbieten, so geht das Bundesministerium für Gesundheit davon aus, dass diese Personen Tierbesitzerinnen/Tierbesitzer, welche ihre Dienstleistung in Anspruch nehmen wollen, bereits beim Verdacht einer Erkrankung der ihnen vorgestellten Tiere an Tierärztinnen/Tierärzte verweisen. In der Folge können diese Personen dann nach tierärztlicher Untersuchung und Therapieanordnung aber zur Mithilfe herangezogen werden.”

Es wird nur in Kooperation und unter Supervision mit Tierärzten gearbeitet, an deren Anweisungen gehalten und von diesen zur Mithilfe herangezogen, an TierbesitzerInnen bei Verdacht auf einer Erkrankung zur Diagnosestellung an VeterinärmedizinerInnen verwiesen, und selbständig nur im Wohlfühlbereich gearbeitet.

 

Eine Anweisung für die Anwendung(en) bei Ihrem Tier durch einen Tierarzt ist unerlässlich. Es wird gerne die Koordination mit Ihrem Tierarzt vorgenommen.

Zustandekommen des Auftrages

Der Auftrag kommt zustande, wenn zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer Willensübereinstimmung betreffend die vom Auftragnehmer angebotene Behandlung und den damit verbundenen Kosten gegeben ist.

Übereinstimmung ist jedenfalls dann gegeben, wenn der Auftragnehmer mit seiner Tätigkeit oder damit verbundenen vorbereitenden Handlungen (hierzu zählt auch eine bereits konkrete Beratung) ohne diesbezüglichen Einwand durch den Auftraggeber beginnt.

Ablehnen und Beenden eines Auftrages

Der Auftragnehmer ist berechtigt, einen Auftrag nicht anzunehmen oder einen bereits begonnenen Auftrag jederzeit zu beenden, z.B. wenn

  • ein erforderliches Vertrauensverhältnis nicht (mehr) gegeben ist,
  • es um Beschwerden geht, die der Auftragnehmer nicht (mehr) behandeln kann oder darf
  • der Auftragnehmer in einen Gewissenskonflikt gebracht wird
  • der Auftraggeber wichtige Informationen nicht an den Auftragnehmer weitergibt oder an der Anwendung im erforderlichen Maße mitwirkt

In jedem Falle bleibt der Honoraranspruch des Auftragnehmers für die bis zur Ablehnung entstandenen Leistungen, einschließlich Beratung, erhalten.

Ausführung der Anwendung, Risiken, Haftung

Der Auftraggeber stimmt ausdrücklich zu, dass die Anwendung/Beratung  am Tier im Rahmen der Ausbildung nach dem Ermessen des Auftragnehmers ausgeübt wird. Auf Wunsch wird der Auftraggeber über die Anwendung und die Behandlungsmethoden sowie deren Risiken, eventuelle Komplikationen und typisch bekannte Nebenwirkungen aufgeklärt.

Der Auftraggeber nimmt allerdings grundsätzlich zur Kenntnis, dass jede Anwendung/Beratung  (allgemeine) Risiken birgt oder Umstände eintreten können, welche nicht vorhersehbar sind und zu Schäden führen können.

Jedenfalls nimmt der Auftraggeber im Falle einer Anwendung die Risiken in Kauf.

Informationspflicht und Mitwirkung des Auftragnehmers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftragnehmer über alle schon vor Anwendungsbeginn/Beratungsbeginn bestehende Erkrankungen, Eigenheiten und Besonderheiten des Tieres vorab zu informieren und an der Anwendung/Beratung  soweit wie erforderlich mitzuwirken, widrigenfalls für den Auftragnehmer keine Haftungen abgeleitet werden können.

Auch ist der Auftraggeber verpflichtet, während der Anwendung/Beratung oder während eines Anwendungszeitraumes auftretende Veränderungen umgehend mitzuteilen.

Honorar

Der Auftragnehmer erhält für seine Leistung(en) ein Honorar, welches auf Basis der diesbezüglich getroffenen Vereinbarung verrechnet wird.

Soweit nichts anderes vereinbart, ist das Honorar am jeweiligen Anwendungstag fällig und zahlbar.

Ist der Auftraggeber mit der Bezahlung des Honorars in Verzug, ist der Auftragnehmer nicht zur Erbringung weiterer (vereinbarter) Leistungen verpflichtet. Der Auftragnehmer hat überdies bis zur Bezahlung ein Zurückbehaltungsrecht an den durch Auftraggeber eingebrachten Gegenständen.

Werden bereits vereinbarte Anwendungstermine vom Auftraggeber nicht mindestens 24 Stunden vor dem Termin abgesagt, anerkennt der Auftraggeber das Recht des Auftragnehmers auf Einhebung eines Honorars in Höhe von 100% des für diesen Termin angefallenen Honorars.

Termine die nicht abgesagt werden zu denen vergeblich gefahren wird, werden in voller Höhe zuzüglich Fahrtkosten verrechnet.

Fahrtkosten:

Pro gefahrenen Kilometer wird ein Fahrtkostenpreis von EUR 0,60 verrechnet oder individueller Festpreis.

Alle Preise verstehen sich inkl. Mehrwertsteuer.

Verschwiegenheitspflicht

Der Auftragnehmer ist zur Verschwiegenheit aller ihm durch den Auftraggeber zur Verfügung gestellten Daten verpflichtet. Die Verschwiegenheitspflicht gilt aber nicht für jene Fälle, bei deren Verwendung der Auftragnehmer einen Schaden bei sich selbst oder für ihn handelnde Personen abzuwenden imstande ist oder zumindest die Möglichkeit hierzu besteht.

Schlussbestimmungen

Soweit nichts anderes vereinbart, ist Erfüllungsort der Sitz des Auftragnehmers.

Gerichtsstand ist das sachlich zuständige Gericht beim Firmensitz des Auftragnehmers.

Sollte eine Bestimmung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen durch eine abweichende Vereinbarung zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber aufgehoben sein, so bleiben hiervon die übrigen Bestimmungen unberührt.

 

 

 

 

 

Kontakt

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